Stimme der Barmherzigkeit

Heute, wie nie zuvor, ist das Christentum mit Theorien, Deutungen und Spekulationen überfüllt. Vieles, was heute unter der Ägide einer „Offenbarung“ präsentiert wird, hält der Überprüfung durch das Wort Gottes nicht stand. Oft kann selbst der Botschafter der „Offenbarung“ seine Meinung mit dem Wort Gottes nicht untermauern. Heute wird so oft und so weit die unsichtbare aber existierende Grenze der falschen Deutung der Schrift überschritten.

Aber gemeinsam mit unerfüllten Offenbarungen, die unter dem Druck der Zeit und Umstände zusammenfallen, steigt auch die wunderbare, durch den Heiligen Geist inspirierte Hungerswelle auf – Hunger nach „Brot“, das kein Fast Food, sondern ein reines und echtes Produkt ist. Nach einem Brot, das vom Himmel herabkommt. Hunger nach dem Wort, das Klartext spricht und somit die unerschütterliche Herrschaft des Sohnes Gottes Jesus Christus zeigt. 

Gott hat Sich noch nie versteckt oder als kompliziert und weit weg von uns entfernt dargestellt. Kompliziert und unverständlich haben Ihn die Deutungen der Menschen gemacht. Die Schrift, dagegen, beschreibt Ihn als einen Gott, Der für alle zugänglich ist, die nach Ihm suchen. Überlegt Mal eine Sekunde und ihr findet viele Schriftstellen, die uns ermutigen, Ihn, Seine Wahrheit, Sein Wort und Seine Freiheit zu ergründen.

„Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig GIBT und keine Vorwürfe macht“, „sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden!“, „Rufe mich an, dann will ich dir antworten“, „Naht euch Gott! Und er wird sich euch nahen.“ – die Liste kann man immer weiter fortsetzen. Es ist eine wunderbare Gottes Großzügigkeit an Gnade, uns den Zugang zur Erkenntnis Seiner Selbst zu eröffnen. „…euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst.“

Umso verwunderlicher ist es, dass sich die Menschen von unterschiedlichen reizvollen Lehren, Geheimtheorien und Versuchen irgendwelche Mysterien zu lüften, angezogen fühlen. Dabei vernachlässigen sie den Geist der Weisheit und Offenbarung, der uns den Christus zeigt und uns in Ihm bestätigt.

Das Problem liegt manchmal darin, dass wir versuchen, unsere Eindrücke und Meinungen in die Schrift einzubauen und diese durch die Worte aus der Schrift auszudrücken – ein Versuch unsere Einsichten in die Schrift zu integrieren. Gott und die Schrift brauchen aber unsere Hilfe nicht. Gott hat einen vollkommenen Plan, nach dem Er handelt. Er kennt den Anfang und das Ende.

Und heute ruft Gott wieder sein Volk zur Quelle der Inspiration und Hoffnung, Quelle des Glaubens und Vertrauens – zu Seinem Wort zu kommen, das erleuchtet und Frieden gibt, mehr als ein anderer Trost oder Meinung der Menschen. 

Offenbarung 1: „Ich war an des Herrn Tag im Geist, und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie von einer Posaune,die sprach:“ „…Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte“

„Ich hörte hinter mir eine laute Stimme  – heute spricht diese Stimme Seine Gemeinde an, lädt die Braut ein, sich zuIhm und seinem Wort zu wenden. Er möchte wieder, dass sein Volk, seine Gemeinde Ihn persönlich hört, seine Stimme, Sein Wort „Ich bin das Alpha und das Omega, derErste und der Letzte“. All die Macht im Himmel auf der Erde gehört Ihm. Er IST all die Kraft und er IST all die Macht.

Die Gemeinde soll wieder Seine Stimme hören und in Ihm zuRuhe kommen!

Johannes 10: „3 …er ruft die eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus. 4 Wenn er die eigenen Schafe alle herausgebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5 Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.“ „11 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. 12 Wer Lohnarbeiter und nicht Hirte ist, wer die Schafe nicht zu eigen hat, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf raubt und zerstreut sie -, 13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich um die Schafe nicht kümmert. 14 Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich…“

Gott geht immer seiner Gemeinde voraus. Er geht voraus, damit sich seine Gemeinde sicher fühl. Jesus ist ein VOLLKOMMENER Pastor, er verlässt Seine Schafe nicht, wenn ein Wolf oder Bär kommt. Er lässt seine Gemeinde nicht ohne Seinen unverwandten Blick.

Heute gibt es viele Stimmen, aber nur eine Stimme gibt Frieden, nur eine Stimme gibt Zuversicht in den morgigen Tag, nur eine Stimmt füllt das Herz mit dem Lied der Errettung.

Psalm 118: „Hart hat man mich gestoßen, um mich zu Fall zu bringen. Aber der HERR hat mir geholfen. 14 Meine Stärke und mein Gesang ist Jah. Er ist mir zur Rettung geworden. 15 Klang von Jubel und Heil ist in den Zelten der Gerechten. Die Rechte des HERRN tut Gewaltiges. 16 Die Rechte des HERRN ist erhoben, die Rechte des HERRN tut Gewaltiges. 17 Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten Jahs erzählen.“

Gott sei mit euch.

Sasha R.