Je näher wir Gott im Gebet kommen

Liebe Freunde!

Je näher wir Gott im Gebet kommen, desto anspruchsvoller wird unsere Sicht auf UNSER Leben. Je näher wir an Gott sind, desto mehr wollen wir uns von vielen Dingen trennen und mehr Platz SEINER Gegenwart in unserem Leben geben.

Apostel Paulus beschreibt seine Erkenntnis von Gott so: 

Ja wirklich, alles andere erscheint mir wertlos, wenn ich es mit dem unschätzbaren Gewinn vergleiche, Jesus Christus als meinen Herrn kennen zu dürfen. Durch ihn habe ich alles andere verloren und betrachte es auch als Dreck. Nur er besitzt Wert für mich. (Phil. 3.8)

Man sagt “Appetit kommt während man isst.” Hier gibt es eine gewisse Parallele zu unserem Weg mit Gott – je mehr wir zu IHM sind, deste mehr möchten wir IHN in unserem Leben haben.

Eine andere Gegenüberstellung: “die Taten sprechen so laut, dass man keine Worte hört.” Über meine Nähe zu Gott sprechen meine Taten.

Nähert euch Gott und Er wird sich euch nähern, – dies stelle ich mir als eine Allegorie dar – als einen dick bekleideten verfrorenen Pilger, der immer näher an den Feuer kommt. Je wärmer es ihm wird, deste mehr Kleider legt er ab (“tote” Taten, Leben in Eitelkeit und so weiter). Und dies solange ihn dann nichts mehr Aufhält im Dienst des Herrn.

Wenn man Gott tatsächlich näher kommt, wird dann keiner, aber wirklich KEINER wieder zurück, keiner wird ohne Gott leben wollen. Die Schrift sagt: kostet und erkennt, dass der Herr gut ist!

Zuletzt ein gut bekannter Bibelvers, zum Nachdenken über die Nähe zu Gott:

Ps. 33.13-23 „Wer will etwas vom Leben haben? / Wer will lange glücklich sein? Der passe auf, was er sagt, / dass er nicht lügt und niemand verleumdet. Der tue das Gute und kehre sich vom Bösen ab, / der mühe sich um Frieden mit seiner ganzen Kraft. Jahwe blickt auf die Gerechten / und hört auf ihre Bitten. Wer Böses tut, dem stellt er sich entgegen / und lässt ihr Andenken von der Erde verschwinden.  Doch wenn seine Treuen rufen, hört er sie / und rettet sie aus jeder Bedrängnis. Nah ist Jahwe den gebrochenen Herzen, / bedrückten Seelen hilft er auf. Viel muss der Gerechte leiden, / doch Jahwe reißt ihn aus allem heraus.  Er behütet all seine Glieder, / dass nicht eins davon zerbrochen wird. Die Böses tun, wird Bosheit töten, / wer Gerechte hasst, muss es büßen. Jahwe rettet sein Dienern das Leben; / wer Schutz bei ihm sucht, wird nicht für schuldig erklärt“